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Geld und Geld-Ausgeben

Geld und Währung
Als Zahlungsmittel werden in Hotels, auf Banken und bei Autovermietungen die international verbreiteten Kreditkarten (AmEx, Diners, Eurocard/MasterCard, Visa) meist akzeptiert. Im übrigen sind als sicheres Zahlungsmittel Reiseschecks in Euro oder einer anderen verbreiteten Währung zu empfehlen.

Landeswährung ist die Seychellen-Rupie (SR, SCR oder RS abgekürzt).
Für ein Euro erhält man seit Freigabe der Wechselkurse im November 2008 etwa 20 SR. Bargeld kann auf den Seychellen zu einem günstigeren Kurs getauscht werden als im Heimatland und bei den Banken günstiger als in den Hotels.

Bei der Ankunft internationaler Flüge haben Wechselschalter der Banken am Flughafen geöffnet (auch an Wochenenden und am frühen Morgen).
Die Öffnungszeiten der Geschäfte sind, dem Tageslicht entsprechend, etwas verschoben gegenüber mitteleuropäischen Gewohnheiten. Banken gibt es auf Mahé in Victoria, Beau Vallon, Anse Royale und am Flughafen, auf Praslin in Baie Ste. Anne und Grand Anse und auf La Digue an der Uferpromenade. Die Öffnungszeiten sind nicht einheitlich, die Banken in Victoria sind Mo-Fr von 08.30h bis 14.30h geöffnet, Sa 8.30-11 Uhr.

Am Flughafen sind die Schalter bei Ankunft und Abflug der internationalen Maschinen geöffnet.
Sollten Sie dringend Bargeld benötigen, besteht ebenfalls die Möglichkeit per Kreditkarte an einem Geldautomaten Bargeld abzuheben.

Devisenbestimmungen
Ausländische Zahlungsmittel sowie Seychellen-Rupien (SR) können uneingeschränkt eingeführt werden. Ausgeführt werden dürfen pro Person nicht mehr als 100 Rupien in Scheinen und 20 Rupien in Hartgeld.

Sicherheit
Diebstähle an Stränden und auch in den Hotels sind leider keine Seltenheit mehr. Es gibt auch Berichte von Überfällen auf einsamen Wanderwegen, bei denen Touristen bedroht und Ihres Bargeldes beraubt wurden. Wir empfehlen daher, die üblichen Sicherheitsmaßnahmen zu beachten und z.B. Wanderungen in einsame Gegenden möglichst nur mit einheimischem Führer zu unternehmen.

Einkaufen
In Victoria und anderen Ortschaften kann man Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs in kleinen Shops oder Kiosken einkaufen. In Victoria werden täglich ab 5.30 Uhr frische Lebensmittel auf dem Markt (sehenswert !) verkauft. In vielen Hotels findet man Boutiquen, die Souvenirs und Reisebedarf z. T. teuer anbieten.

Öffnungszeiten
Büros: Mo-Fr 8-12, 13-16 Uhr. Geschäfte: Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr. Manche machen Mittagspause von 12-13 Uhr. Kleine Läden am Stadtrand oder in den Dörfern bleiben häufig bis spät abends geöffnet, mitunter auch Samstag nachmittags und an Sonntagen. Das gilt auch für Geschäfte in Hotelnähe bzw. für Hotelboutiquen.

Souvenirs
Beliebte Souvenirs der Seychellen sind der gute Tee und Gewürze von Mahé sowie exotische Parfums, welche der deutschstämmige Pit Hugelmann aus tropischen Pflanzen, Blüten und Wurzeln herstellt (Kreolfleurage, Anse Nord d´Est, Mahé).
Groß ist die Auswahl an Vasen, Figuren und anderen Gegenständen aus Keramik in verschiedenen Töpfereien, z. B. Seypot. Schöne Briefmarken mit Tier- und Pflanzenmotiven bekommt man beim Philatelistenschalter der Hauptpost (am Clock Tower, Victoria).

Eine Seychellennuss ist sicher das originellste Andenken, kostet aber umgerechnet mindestens 150 Euro (ca. 239 CHF). Achten Sie beim Kauf auf die Ausfuhrgenehmigung. Nicht zuletzt seiner exotischen, einer Seychellennuss nachgeformten Flasche wegen ist "Coco d´Amour" beliebt, ein cremiger Kokosnusslikör, der u. a. aus dem Inneren der Coco de Mer-Nuss gewonnen wird. Ansprechend, aber auch nicht billig sind die in Handarbeit gefertigten Bootsmodelle. Verlockend ist die große Auswahl an Muschel- und Schneckengehäusen. Sie werden - mit den lebenden Tieren darin - aus dem Meer geholt und an Land getrocknet, um der Nachfrage nachzukommen. Gegenstände aus Schildpatt, dem Panzer der vom Aussterben bedrohten Karettschildkröte, kommen dagegen nicht mehr auf den Markt, da diese Art unter Naturschutz steht. Gemäß den Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzabkommens ist jeglicher Handel mit bedrohten Tierarten oder Teilen davon untersagt, ebenso deren Einfuhr nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz.

Trinkgeld
Trinkgelder werden nicht unbedingt erwartet, aber man sollte sich ähnlich wie zu Hause verhalten. Bei gutem oder besonders aufmerksamem Service ist ein Trinkgeld angebracht, sei es für das Zimmermädchen, den Hotelboy oder die Bedienung, auch wenn auf der Rechnung das Bedienungsgeld eingeschlossen ist.

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